Meine Botswana Reise mit dem Besuch des Okavango Deltas, Chobe Nationalpark und den Victoria Falls war eine der abenteuerlichsten Reisen, die ich je unternommen habe – aber begonnen hat der Urlaub mit einer Situation, die ihr vielleicht kennt: Es ist Oktober und bis Anfang Dezember kann ich noch 2 Wochen Urlaub nehmen, die jetzt geplant werden müssen! 🙂

Aber dann sind alle meine Reisepartner nach und nach abgesprungen. „Kein Geld“. „2 Wochen Urlaub? Soviel Resturlaub habe ich nicht mehr“ – und, und und.

Was tut man in diesem Fall? Na ja, die Lösung ist ganz einfach: Man schliesst sich einer organisierten Gruppenreise an. Ich lerne gerne neue Leute aus aller Welt kennen und fühle mich in der freien Natur wohl, daher fiel die Wahl, auch auf Grund des Termins, schnell auf eine Gruppenreise mit goXplore nach Botswana.

Afrika, Botswana, Khudu
Afrika Botswana Khudu

GoXplore hat verschiedene Reisearten, von den einfachen Young & Wild reisen, über Activ & Classic bis hin zu einer individuellen Tour.

Ich habe bereits Thailand mit dem Rucksack bereist, daher entschied ich mich für eine Young & Wild Tour mit Übernachtungen im Zelt. Da goXplore nur einen (1) Mindestteilnehmer voraussetzt, finden die Touren bereits bei der eigenen Anmeldung statt. Super. Das ist natürlich sehr vorteilhaft, dass auch so eine außergewöhnliche Reise mit einer Minigruppe stattfinden kann.

Khama Rhino

Das Rhino Camp war nach der ersten Nacht in Jo’burg unserer Stop in Botswana. Der Grenzübertritt ging reibungslos und kurz danach kamen wir im Camp an. Natürlich ging es direkt weiter zum ersten Gamedrive durch das weitläufige Camp und wir bestaunten die Vielfalt der verschiedenen Tierarten.

Später am Zeltplatz angekommen hieß es dann erst einmal Zelte aufbauen und Gemüse schnippeln für das Abendessen. Die beiden Local Guides zauberten uns ein leckeres Abendessen mit einer Suppe und einem leckeren Reiseintopf. Überhaupt, die ganze Verpflegung auf der Reise war zwar einfach, aber dennoch hervorragend.

Botswana - Khama Rihno - Zebra
Botswana – Khama Rihno – Zebra

Okavango Delta

Nachmittags kamen wir in Maun auf unserem nächsten Campingplatz an und nach dem Zeltaufbau ging es direkt zum Flughafen. Von dort aus nahm uns der Pilot mit auf einen unbeschreiblich eindrucksvollen Flug über das Okavango Delta.

Botswana - Okawango Delta - Flughafen Maun
Botswana – Okawango Delta – Flughafen Maun
Botswana - Okawango Delta
Botswana – Okawango Delta

Die Tiervielfalt und die Flüsse bzw. Adern des Deltas aus luftiger Höhe bestaunen zu können war einfach atemberaubend. Erst so konnte man sich, zumindest ansatzweise, die Ausmaße des wundervollen und vielfältigen Deltas vorstellen. Wussten Sie, dass es das einzige Delta ist, das nicht in ein Meer oder in einen Ozean mündet?

Das zweite Highlight folgte am nächsten Tag – die Übernachtung im Okavango Delta.

Mit den landestypischen Mokoro Booten, die traditionell aus einem Baum geschnitzt sind, ging es morgens voll bepackt in Richtung Übernachtungsinsel. Die Wasserwege werden von den Nilpferden geschaffen und so weis man nicht genau, wie lange es die Wege zu den verschiedenen Inseln im Delta gibt. Ein besonders fesselndes Erlebnis war es, direkt an den Nilpferden – etwa 10 Meter – vorbei zu fahren. Da diese Tiere nicht zu unterschätzen sind, begegneten wir dieser Situation mit dem nötigen Respekt.

Die abendliche Pirsch, ohne Erfolg einer Tierbeobachtung, belohnte uns mit einem überwältigenden Sonnenuntergang. Später am Abend saßen alle gemeinsam am Feuer und sangen und tanzten mit den Einheimischen – ein gelungener Abschluss für diesen Tag.

Botswana - Okawango Delta - Dämmerung
Botswana – Okawango Delta – Dämmerung

Chobe Nationalpark

Weiter ging es nach Kasane, an den Rand des Chobe Nationalparks. Er ist vor allem bekannt für die vielen Elefanten, die es dort gibt. Diese zeigten sich auch direkt zu Beginn der Pirschfahrt. Wir trafen eine Herde von mehreren hundert Elefanten am Cuando River. Es war sehr eindrucksvoll diese Tiere aus nächster Nähe betrachten zu können. Über Funk kam die Information, dass Löwen gesichtet wurden – also nichts wie hin! Nach einem kurzen Giraffenstopp und weiteren Elefanten erreichten wir die Stelle der Löwen.

Der Ranger fuhr bis auf wenige Meter an die Löwen heran. Da sie gerade erst gefressen hatten, waren die Löwen sehr träge und wenig angriffslustig, weshalb keine größere Gefahr von Ihnen ausging. Ein unglaublicher Augenblick, dem König des Dschungels so nah zu begegnen.

Victoria Falls

Nach diesen Erlebnissen endete meine organisierte Gruppenreise. Aber vor dem Rückflug durfte ein weiteres Highlight natürlich nicht fehlen. Daher entschied ich mich für einen zusätzlichen Helikopterflug über die Victoria Falls.

Dieser sollte am Nachmittag stattfinden – doch als wir am Helikopterdeck ankamen, begann es wie aus Kübeln zu schütten. Da auch nach eine dreiviertel Stunde keine Besserung in Sicht war, verschoben wir den Flug auf den nächsten Morgen.
Abends saß die ganze Gruppe nochmal zusammen beim Abendessen und es herrschte Abschiedsstimmung. Viele zogen weiter und andere, wie ich, wollten bald wieder nach Hause. Da einige am nächsten morgen früh zum Rafting aufbrachen, ging der Abend nicht all zu lange. Auch für mich ging es früh raus da bereits um 8:30 Uhr die Abholung für den Helikopterflug erfolgte. Nun begann meine Zeit zu rennen, mit 45 Minuten Verspätung startete mein lang ersehnter Helikopterflug dann doch noch. Und das Warten und Bangen hatte sich mehr als gelohnt.

Simbabwe - Victoria Falls
Simbabwe – Victoria Falls

Der Helikopterrundflug über die Victoria Falls war der krönende Abschluss für diese wundervolle Reise, an die ich mich noch sehr lange und mit einem Lächeln im Gesicht erinnern werde.

Mein Fazit

Die internationale Gruppe machte die Reise zu etwas Besonderem, da man mit vielen verschiedenen Menschen zusammen kommt und Leute aus aller Welt kennenlernt. In der Gruppe habe ich mich direkt wohl gefühlt, jeder war offen und auch die Local Guides gaben ihr Bestes und waren für jeden Spaß zu haben. Mit einigen aus der Gruppe habe ich auch heute noch Kontakt. Für mich war es auf jeden Fall nicht die letzte Reise dieser Art, die ich gemacht habe. Denn wie die Local Guides immer sagten: „It’s not a journey, it’s an adventure!“

Ich bin gespannt, wohin es mich als nächstes verschlägt und werde wieder von meiner nächsten eindrucksvollen Reise berichten.

Ihre Catrin Scherer.

Für weitere Informationen und Beratung stehe ich und meine Kolleginnen in unseren Reisebüros in Stuttgart, Ludwigsburg und Sindelfingen gerne zur Verfügung.

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