Vom 01.06.-08.06.17 war ich mit TUI in Sri Lanka unterwegs. Nach dem Flug mit Qatar Airways über Doha nach Colombo kamen wir um 02:10 Uhr in Colombo an und wurden sehr herzlich mit einem Ayubowan Ayubowan, bedeutet soviel wie alles Gute, langes Leben und gute Gesundheit, von einem Team des TUI Service Sri Lanka und unserem Reiseleiter Lama empfangen. Bald darauf saßen wir im Bus Richtung Sigiriya.

Nach einer fast 3,5-stündigen Fahrt errreichten wir gegen 6:30 Uhr unseren Frühstücksstopp im Restaurant des Hotels Sigiriya Jungles. Frisch gestärkt ging es in nur ein paar Fahrminuten weiter zu unserem ersten Übernachtungshotel Aliya Resort& Spa, eine schöne Unterkunft, in der die Gäste der TUI-Sri Lanka Rundreise „Auf die feine Art“ untergebracht werden. Gigantisch ist der große Infinity-Pool mit Blick auf den nahen Sigiriya-Felsen. Nach einer Hotelbesichtigung, in der wir auch die angegliederten Zeltunterkünfte zu sehen bekamen brachen wir auf zu unserem ersten Ausflug und einem der kulturellen Höhepunkte der ganzen Reise: der Felsenfestung Sigiriya. Steile Treppen – in der Zahl 1270, führen zuerst zu den 12 „Wolkenmädchen“ – Wandmalereien aus dem 5. Jahrhundert. Auf dem Gipfelplateau angekommen wurden wir mit einer beeindruckenden Aussicht auf den Dschungel belohnt.


03.Juni 2017

Abfahrt um 07:30 Uhr Richtung Matale zur Besichtigung des Hindu-Tempels. Auf dem weiteren Weg Richtung Kandy besuchten wir den „Luckyland“-Gewürzgarten. Während einer Führung staunten wir über die riesigen Früchte des Jackfruchtbaumes, schnupperten an Vanille und etlichen anderen Gewürzen. Im angrenzenden Shop konnte man Gewürze, ayurvedische Tees und Öle gegen sämtliche Plessuren erwerben.
Weiterfahrt nach Kandy. Im Hotel Ozo Kandy, ein sehr zentral gelegenes modernes 3-Sterne-Hotel besichtigten wir die Zimmer. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Zahntempel, ein Muss jeder Sri Lanka Reise.
Nach 183 km, für die wir gute 4,5 Stunden benötigten, erreichten wir endlich das Hotel RIU Sri Lanka in Ahungalla.


04.Juni 2017

Am Morgen besichtigten wir das RIU Hotel. Ein von der Bauweise her klassisches RIU Haus mit moderner Ausstattung und schöner großer Poolanlage. Weiterfahrt zum direkt danebenliegenden Hotel Heritance Ahungalla mit Mittagessen. Bereits von der Lobby aus hat man einen direkten Blick über den Pool bis hin zum Meer, Zimmer im Kolonialstil, ein schöner Pool mit Baumbestand für viel Schatten und sehr gutes Essen haben uns überzeugt.
Nachmittags genossen wir – eingepackt in dicke Schwimmwesten – unseren Bootsausflug auf dem Balapitiya Fluss mit einer kurzen Passage durch einen Mangroventunnel.


 05.Juni 2017

Check-out im RIU Hotel und Fahrt zum Centara Ceysands Resort & Spa in Bentota, welches durch eine kurze Bootsüberfahrt von Aluthgama aus über den Bentota-Fluss erreichbar ist. Ein Vorteil ist die Ortsanbindung nach Aluthgama durch den 24-stündigen Bootsshuttle und die Wassersportmöglichkeiten auf dem Bentota-Fluss.
Danach Hotelbesichtigung im Vivanta by Taj Bentota mit Mittagessen. Dieses leicht erhöht liegende im orientalischen Stil eingerichtete Hotel hat uns allen gut gefallen, besonders empfehlenswert für ruhesuchende Paare und Honeymooner. Die Marokko-Bar mit den vielen kleinen schwarzen Laternen über dem Tresen, die extra für uns beleuchtet wurden, versetzte uns in Staunen.

Weiterfahrt nach Wadduwa in ein typisches Ayurveda Hotel, dem Siddhalepa Ayurveda Health Resort, eine sehr auf das Wesentliche reduzierte einfache Bungalowanlage für Ayurveda-Kuraufenthalte. Begrüßt wurden wir mit einem speziellen Getränk, dem „Herbal Dream“: Helps to restore lost memory, gives Energy and good for immunity. Jetzt waren wir bereit für unseren kleinen Ausflug in die Ayurveda-Welt: eine spezielle Ayurveda-Ölmassage mit einem kurzen ärztlichen Vorgespräch.


 06.Juni 2017

Nach dem Frühstück, welches ganz nach Ayurveda-Art mit heißem Wasser begann, erhielten wir von einem Arzt viele interessanten Informationen über Ayurveda-Kuren und Medikationen. Ausgestattet mit einem kleinen Health-Paket mit verschiedenen Teesorten, ayurvedischer Zahnpasta und Salbe gegen Kopfschmerzen und Mückenstiche verließen wir das Hotel in Richtung Colombo. Zuerst aber stand die nächste Besichtigung an, das Royal Palms Beach Hotel in Kalutara. Ein großer offener Empfangsbereich mit riesiger Elefantendekoration, schöne saubere renovierte Zimmer, ein zum Meer ausgerichteter Restaurantbereich und sehr gutes Essen überzeugten uns. Weiterfahrt zum unserem Übernachtungshotel in Colombo, dem ehrwürdigen 210 Jahre alten Mount Lavinia. Schon am Eingang begrüßten uns die Pagen in kolonialer Uniform und man fühlte sich in die Zeit um 1800 zurückversetzt. Auf der Hotelterrasse hat man einen tollen Blick bis zum Hafen von Colombo.


 07.Juni 2017

Bevor wir nun das Mount Lavinia verließen erwartete uns noch eine Überraschung in Form einer Besichtigung des geheimen Tunnels des Hotels, in dem sich einer Legende nach Sir Thomas Maitland mit seiner Geliebten Lavinia traf. Danach Stadtrundfahrt durch Colombo. Der Unterschied zwischen prachtvollen Kolonialbauten im Regierungsbezirk mit vielen dann doch sehr renovierungsbedürftigen Gebäuden in anderen Teilen der Stadt ist enorm.
Nach einem Zwischenstopp in einem der staatlichen Läden zum Einkaufen von Souvenirs, Tees und Gewürzen brachten uns acht herausgeputzte Tuk Tuks in rasanter Fahrt zur örtlichen Agentur Aitken Spence. Wir besichtigten die Räumlichkeiten und lernten einzelne Mitarbeiter kennen. Nach dem Mittagessen fuhren wir nach Negombo zu unserem letzten Übernachtungshotel Heritance Negombo. Das moderne Hotel hat uns sehr gut gefallen und hat den Vorteil, dass Negombo fußläufig erreichbar ist.


08.Juni 2017

Rückflug von Colombo nach Frankfurt. Während des Zwischenstopps in Doha erwartete uns eine Repräsentantin des Flughafens zum Flughafenrundgang mit Besichtigung der Al Maha, der Oryx-Lounge und dem Poolbereich, den jedermann für USD 44,– für 6 Stunden nutzen kann.
Sri Lanka ist ein wirklich lohnenswertes Reiseziel und ich empfehle auf jeden Fall eine Rundreise mit einzuplanen. Baden an der Westküste ist nur möglich von November bis April. Während der Monsunzeit von Mai bis Oktober ist das Meer sehr aufgewühlt und das Baden dort nicht möglich.

Gerne berate ich Sie persönlich in unserem Euro Lloyd Reisebüro in Ludwigsburg.
Ihre Beate Weber

 

Bilder: © Beate Weber
Bilder: © Giata

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