Vivian Eisser

Auf 2 Rädern durch das Land der Pagoden!

Marco Polo Young Line- DAS Produkt für junge Traveller die die Nähe zu den Einheimischen suchen und authentisch ein Land mit Gleichgesinnten bereisen wollen.

Ende Mai hatte ich die Chance, dieses Produkt und das faszinierende Land an der südchinesischen Küste kennen zu lernen. Der grausame Vietnamkrieg ist wohl das erste, dass den meisten Reisenden in den Kopf kommt. Hinter der vom Krieg traumatisierten Nation, versteckt sich jedoch ein Land mit einer Hülle und Fülle an Naturschauspielen, Tradition und herzlichen Bewohnern.

Gut gelaunt bestieg unsere Gruppe die Maschine von Vietnam Airlines die uns von Frankfurt in den Norden von Vietnam brachte. Nach ca. 10 Stunden komfortablem Flugerlebnis landeten wir müde aber voller Vorfreude in Hanoi. Nach der Kofferausgabe empfing uns unser Reiseleiter Thang und empfahl uns gleich ein paar Euro am Flughafen zu wechseln. Die erste Übernachtung sollte unter freiem Sternenhimmel in der ca. 3,5 Autostunden entfernten Halong Bucht auf einer traditionellen Dschunke stattfinden. Nach Ankunft und der Kabinenvergabe, starteten wir mit Bambusbooten zur Luan Cave um diese, entweder selbst per Kajak oder mit einem größeren Boot mit Bootsführer zu erkunden.

Halong Bucht
Halong Bucht
Halong Bucht
Halong Bucht

Der nächste Tag in Hanoi Stadt stand ganz unter dem Motto: Verkehrschaos wir kommen! 25 vietnamesische Vespa-Fahrer warteten darauf 25 Europäerinnen durch Hanoi zu chauffieren. Ein bisschen ängstlich aber gespannt setzten wir die Helme auf, nahmen Platz und stürzten uns in den Verkehr. So fühlt man sich dann wohl als Einheimischer. Wie die Ameisen, wuselte es in jeder noch so kleine Gasse von Mofas, Vespas und Rollern. Da es zu den Hauptverkehrsmitteln gehört, ist das auch kein Wunder! Warum dann nicht gleich typisch vietnamesisch frühstücken? In einem gut besuchten Lokal genossen wir eine leckere Reisnudelsuppe (Phó). Neben der Oper und dem Ho Chi Minh Mausoleum bietet Hanoi noch viele der typischen Garküchen, sowie Märkte mit bunten Ständen und allerlei Köstlichkeiten. Von Geschirr über Gewürze, Zwiebeln, Obst oder Gemüse bis hin zu Töpfen und Kleidung wird hier alles angeboten.

Reisnudelsuppe (Phó)
Reisnudelsuppe (Phó)

Am nächsten Morgen flogen wir in einer Stunde nach Zentralvietnam, nach Hue. Dort angekommen fuhren wir zur Thien-Mu-Pagode am Fluß der Wohlgerüche. Hier hatten wir das Glück, das Ende einer buddhistischen Zeremonie mit verfolgen zu können. Weiter ging es wie gewohnt auf 2 Rädern. Sightseeing per Roller ist einfach toll! Die Tour führte uns vorbei an Reisfeldern zu einer Fisch- und Meeresfrüchte-Zucht. Dort tauschten wir die Roller gegen Boote und ließen uns, während eines zauberhaften Sonnenuntergangs, durch die Zuchtgewässer manövrieren. Auf einem der Steeghäuser bekamen wir dann unter anderem fangfrische Shrimps und frittierte Tintenfischringe serviert – frischer geht es nicht! Standesgemäß schlürften wir dazu ein kühles Bierchen und genossen den lauen Sommerabend.

Vom Hue sind es mit dem Bus drei Stunden, über den Wolkenpass entlang einer beeindruckende Kulisse, nach Hoi An. Hoi An, ein kleines pittoreskes Künstlerdörfchen fast direkt am Strand. Hier gibt es jede Menge Läden mit traditionellen Waren wie Tigerbalsam, oder feurig scharfen Soßen. Aber auch zum klassischen Klamotten shoppen ist es beliebt, da die Kosten hier deutlich günstiger sind wie im Süden oder Norden. Besonders Abends sehenswert: Mit dem Einbruch der Dämmerung ist das Dörfchen mit vielen bunten, leuchtenden Lampions zauberhaft geschmückt.

Hoi An
Hoi An

Hier in Hoi An startete unsere dritte und letzte Vespatour. Wir ließen uns erklären wie der Reisanbau funktioniert, besuchten ein Ahnenhaus, eine Werft und überquerten eine abenteuerliche Bambusbrücke. Außerdem ließen wir uns zeigen, wie man Reiscracker und Schlafmatten herstellt. So fühlt sich also MARCO POLO YOUNG LINE an.

Bevor es wieder nach Hause ging, brachte uns der letzte Inlandsflug von Danang nach Ho Chi Minh City und wir genossen ein paar letzte Stunden in dieser beeindruckenden Metropole und dem wirtschaftlichem Zentrum von Vietnam. Kurz vor Mitternacht verließen wir vietnamesischen Boden und nahmen Kurs in Richtung Heimat.

Ho Chi Minh City
Ho Chi Minh City

Eine erlebnisreiche und traumhaftschöne Reise ging damit für uns zu Ende.

Wenn ich Sie mit meinem Bericht für Vietnam begeistern konnte oder Sie sowieso schon Indochina Fan sind, dann kommen Sie doch einfach zur Beratung bei uns im Büro vorbei.

Ihre Vivian Eißer

Euro Lloyd Reisebüro Sindelfingen

Eine Reaktion auf “Auf 2 Rädern durch das Land der Pagoden!”

  1. Sonja Kammholz

    Sonja Kammholz

    Tolle Tour, würde ich am liebsten gleich „nachreisen“!

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