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1001 Nacht in Marokko

Pulsierende Großstädte, idyllische, nahezu verschlafene Bergdörfer, schöne Strände entlang des Atlantiks. Und im Hinterland bietet das Atlasgebirge ein Wechselspiel aus Kraterlandschaft und Palmen. Bienvenue à Maroc – Willkommen in Marokko!
Vom 09. bis 14. Februar führte mich, zusammen mit der MOVE, eine Erlebnisreise mit Gebeco in das westlichste Land des Orients. Ein Traum aus 1001 Nacht unter strahlendem Sonnenschein, und das Mitten im Februar.

MOVE vor der Moschee Hassan II
MOVE vor der Moschee Hassan II

Die einheimische Fluggesellschaft, Royal Air Maroc, bringt uns in knapp 4 Flugstunden von Frankfurt nach Casablanca, das wir am frühen Abend erreichen. Eine laue Frühlingsluft heißt uns willkommen. Die anschließende Fahrt führt uns direkt in unser Hotel im Zentrum Casablancas, das auch am Abend noch recht gut besucht ist und bereits erahnen lässt, welches Treiben hier am Tag erst herrschen muss. Schon kurz nach Sonnenaufgang machen wir uns am nächsten Tag auf den Weg durch Casablanca: die größte und zugleich wirtschaftlich wichtigste Stadt Marokkos mit ihrem mondänen Handelshafen ist vor allem durch die Moschee Hassan II. bekannt. Die zweitgrößte Moschee der Welt, die von nicht-Muslimen nur von außen besichtigt werden darf, sticht mit ihrer weißen Fassade im Sonnenschein gerade zu in die Augen! Nachts weist von hier aus ein Laserstrahl zur größten Moschee der Welt nach Mekka.

Durch das Regierungsviertel Anfa hindurch machen wir uns auf den Weg nach Rabat, in die Hauptstadt Marokkos. Selbstverständlich stoppen wir am Königspalast mit seiner riesigen Parkanlage.


Da hier die königliche Familie bis heute residiert, kann der Palast nur von außen begutachtet werden. Anschließend halten wir am Mausoleum des Königs Mohammed V. Im Innenraum blickt man auf dessen Sarkophag sowie auf die seiner Söhne Moulay Abdallah und König Hassan II.
Unmittelbar daneben entdecken wir den Hassanturm, der als Vorbild der Giralda in Sevilla gilt, und das malerische Kasbah-Viertel.

Unsere Fahrt geht an diesem Tag aber noch Weiter bis nach Meknès. Die andalusisch geprägte, alte Sultansstadt, auch das „Versailles Marokkos“ genannt, war die ehemalige Residenz des Alaouiten-Herrschers Moulay Ismail und ist deshalb stark von dessen Architektur geprägt. Neben der Grabmoschee des Sultans und dem Getreidespeicher zieht vor allem das Stadttor Bab el Mansour jeden in seinen Bann, denn von hier aus gelangt man in die Medina, in die kleine Welt der Töpfer, Gewürz- und Früchteverkäufer. Ein Fest für die Sinne!

Die Nacht in Meknès ist relativ kurz, geht es am frühen Morgen bereits weiter in Richtung Volublis, der römischen Ausgrabungsstätte schlechthin! Durch die gut erhaltenen Bodenmosaike gehört Volubils mittlerweile zum UNESCO Weltkulturerbe.

Der Ausblick von hier auf die umgebene Gebirgs- und Tallandschaft ist einfach unbeschreiblich! Von Volobilis aus gelangt man nach einer kurzen Fahrt nach Moulay Idriss, dem wichtigsten Wallfahrtsort Marokkos.

Gassen vou Moulay Idriss
Gassen vou Moulay Idriss

Wir machen sozusagen einen Abstecher in die römische Vergangenheit Marokkos, in die „heilige Stadt“, und lernen, dass heutzutage gläubige Marokkaner die teure Pilgerfahrt nach Mekka durch sieben Reisen nach Moulay Idriss ersetzen können.

Obstmarkt
Obstmarkt in Moulay Idriss

Noch ehe die Dämmerung einsetzt kommen wir in Fès an, die zweigeteilte Stadt mit der größten Medina Nordafrikas in Alt-Fes, seinen Souks mit engen Gassen voller Gerber, Färber und Töpfer und dem vielen frischen, gut duftenden Obst sowie dem Königspalast Fès el Jedid im neueren Stadtteil. Unser Hotel für die Nacht ist etwas erhöht gelegen, sodass wir am Abend einen grandiosen Blick auf das Lichtermeer genießen können.

Die weiteste Strecke dieser Reise wartet am kommenden Tag auf uns: von Fès aus geht es über den mondänen Ski- und Wintersportort Ifrane am Rande des mittleren und hohen Atlas nach Marrakesch. Doch da wir so viel Glück mit dem Wetter haben und bei knappen 20 Grad den Sonnenschein Marokkos genießen dürfen, empfängt uns die Schweiz Marokkos, wie sie von den Einheimischen genannt wird, mit den ersten Frühlingsblumen anstelle des Schnees. Wir stoppen kurz, ehe es weiter in Richtung der Perle des Südens, Marrakesch, geht.
Schon von weitem sehen wir links und rechts am Wegesrand die Palmenhaine, die typisch für Marrakesch sind. In der Luft liegt bereits der Duft von frischer Minze. Da es mittlerweile Abend ist, beschließen wir noch einen kurzen Abstecher auf den legendären Djemna el Fna, den Gaukleplatz, mit seinen Schlangenbeschwörern, Hennakünstlern und Musikern zu machen. Auch hier gibt es überall die Möglichkeit, frische Früchte, Nüsse oder typisch marokkanische Speisen zu probieren.

An unserem letzten Vormittag unter der Sonne Marokkos erkunden wir ausgiebig die bunten Souks mit ihren Geräuschen, Gerüchen und Farben, die alte Hauptstadt mit ihren Saadier-Gräbern und der Koutoubia-Moschee sowie dem Palais de la Bahia, einer schönen Palastanlage mitsamt Haremsgärten.

Uns bleibt anschließend etwas Freizeit, sodass wir bei Tageslicht auf den Djemna el Fna zurückkehren, uns im Feilschen üben, typische Souvenirs wie z.B. Arganöl erstehen und die orientalische Atmosphäre ein letztes Mal genießen.

Fünf intensive Tage liegen hinter uns in einer scheinbar ganz anderen Welt. Warum Sie unbedingt Marokko besuchen sollten?
Während der Tage hier in Marokko haben wir uns stets sicher gefühlt. Ganz gleich was in vielen Nachbarländern aktuell vor sich geht: für ein paar Tage war die Welt hier sprichwörtlich noch in Ordnung. Kulturell und landschaftlich hat das Land so viel zu bieten, dass man eigentlich gar nicht genau weiß, wo man am Besten beginnt. Seine Zeit – und vor allem sein Geld – wird man in jedem Fall in den Labyrinthen der Souks los.
Warum ich Ihnen hierfür Gebeco ans Herz lege? Entgegen einer „klassischen“ Studienreise steht bei der Erlebnisreise von Gebeco neben dem kulturellen Hintergrund eines Landes immer auch der Kontakt und das Kennen lernen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt, das authentische Kennen lernen des jeweiligen Zieles also. Begleitet werden Sie stets von sehr gut ausgebildeten Reiseleitern, die mit viel Herzblut ihre Heimat zeigen und auch im wildesten Souklabyrinth kleine Überraschungen bereithalten, die man so nicht erwartet hätte.

Auch Sie träumen davon, entlang der Pfade der Königsstädte zu wandeln und den Traum von 1001 Nacht Wirklichkeit werden zu lassen? Dann nichts wie los nach Marokko!
Für all diejenigen, die sich eher nach einem Städtetrip oder der Kombination aus Baden und Stadtaufenthalt interessieren, bietet Marokko ebenfalls eine Vielzahl an Möglichkeiten: bleiben Sie z.B. für einen Städtetrip ein paar Tage in Marrakesch, genießen Sie das Treiben und nutzen Sie die Direktflugmöglichkeiten ab München , Köln oder Frankfurt.
Oder buchen Sie Ihre Traumkreuzfahrt an Bord der TUI Cruises Mein Schiff-Flotte und profitieren Sie von einem perfekt geplanten Nachprogramm, made by Gebeco natürlich. Eine Erlebniskreuzfahrt ganz nach Ihrem Geschmack!

Wie auch immer Sie sich Ihren Aufenthalt in Marokko vorstellen, ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam die richtige Kombination für Sie finden! Ihre Jessica Binder

8 Reaktionen auf “1001 Nacht in Marokko”

  1. Pit W.

    Marokko, ein orientalischer Traum. Genial!

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  2. Claire Zaiser

    Claire Zaiser

    Ein klasse Bericht! Da bekommt man wirklich Lust das Land Marokko zu bereisen.

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  3. Karola

    Eine Nacht in der Wüste sollte man mit einbauen, sehr empfehlenswert! Sterne so weit der Himmel reicht!

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  4. Nadine Schaake

    Nadine Schaake

    sieht spannend aus – ich bin auch ein riesen Orient Fan!

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  5. Laura

    Spannende Reise mit viel Geschichte und Kultur. Das Land Marokko fehlt mir noch auf meiner „Bucketlist“. Ich werde euch bald besuchen kommen.

    Liebe Grüße
    Laura

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  6. Catrin Scherer

    Catrin Scherer

    Toller Bericht! Das macht richtig Lust auf Marokko

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  7. Sabine

    Sabine

    Bis heute habe ich es nicht geschafft eine Rundriese in Marokko zu machen. Meine Eindrücke von vor 23 Jahren von Agadir werde ich da sicherlich und Gott sei Dank komplett über Bord schmeißen können. Auf gehts…. in das Land der vier Königststätten.

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  8. Manu

    Tolle Bilder!

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